Die Gartensaison geht weiter - Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit

 

 

Pflanzarbeiten in einer BaumschulePflanzarbeiten in einer BaumschuleFoto: Graf von Luckner für den BdB

Jetzt beginnt im Garten die Zeit der Ernte, der Laubfärbung... und des Pflanzens. Die Bäume und Sträucher bereiten sich auf den Winter vor – gleichzeitig ist aber das Finale der Saison die beste Gelegenheit, den Grundstein für den nächsten Frühling zu legen. Nicht nur die Blumenzwiebeln von Tulpen, Narzissen und Co. kommen jetzt in die Erde. Auch für Gehölze ist der Herbst die ideale Pflanzzeit. So haben sie noch genügend Zeit, vor dem Überwintern einzuwurzeln und anzuwachsen. Durch das Einpflanzen am Ende der Vegetationsperiode werden sie kaum gestresst und sind so bestens auf das kommende Jahr und den neuen Austrieb vorbereitet. Für die Gartenbesitzer bringt die Herbstpflanzung ebenfalls Vorteile mit sich. Ist der frisch eingesetzte Strauch oder Baum gründlich angegossen, braucht er bei mildem, oft regnerischem Herbstwetter keine zusätzliche Bewässerung mehr.

Treffpunkt Baumschule - schauen wo´s wächst ! 

 

Wissenswertes rund ums Obst an den Aktionstagen "Treffpunkt Baumschule"Wissenswertes rund ums Obst an den Aktionstagen "Treffpunkt Baumschule"(Foto: Bayern blüht)Unter Federführung der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim und in Zusammenarbeit mit dem Bund deutscher Baumschulen Bayern eV veranstalten bayerische Baumschulen wieder eine Gemeinschaftsaktion „Treffpunkt Baumschule- schauen wo´s wächst“. Nach 1997 / 1999 / 2001 / 2005 und 2007 findet diese nach 10- jähriger Pause im Herbst 2017 statt.

 

In diesem Jahr im Fokus ist gesundes Obst aus dem heimischen Garten. Zielgruppe der Veranstaltungen ist der interessierte bayerische Gartenbesitzer, der mit einem fachlich hochwertigen Programm seitens der Baumschulen zu diesem Thema wichtige Informationen erhalten kann. Der fachliche Schwerpunkt ist eine Sortenempfehlungen der Bayerischen Landesanstalt, die in Zusammenarbeit mit den bayerischen Baumschulen erarbeitet worden ist und anlässlich dieser Aktion öffentlich vorgestellt werden soll.

 

Horti-regio als Besuchermagnet

Die Kombination aus Baumschulmesse, Technikschau, Ausbildungstag und Fachvorträge zog in diesem Jahr eine Vielzahl von Besuchern an. Zum achten Mal fand die Gartenbau-Fachmesse in Leipheim, auf dem Gelände der Baumschule Haage, statt.

 

Auf dem etwa 15 Hektar großen Gelände stellten wieder einmal nahezu alle namhaften süddeutschen Baumschulen ihr Sortiment vor. Insbesondere die Abnehmer des Garten- und Landschaftsbaus sowie der Gartenämter informierten sich vor Ort.

 

 

Die Leiden der Stadtbäume

Das richtige Sortiment wird immer wichtiger

 

Bäume bringen das Grün in die StädteBäume bringen das Grün in die StädteFoto: Graf von Luckner für den BdBVorab: Die meisten Stadtstandorte bieten Bäumen alles andere als natürliche Lebensbedingungen. Insbesondere an Straßen oder auf Plätzen, wo Bäume mit geringem Wurzelraum auskommen müssen, aufgrund zumeist stark versiegelter Oberflächen nur wenig Regenwasser erhalten und infolge höherer Temperaturen und stärkerer Windexposition zusätzlichem Stress ausgesetzt sind, leiden Bäume sichtbar. So erklärt sich auch, dass Bäume in Städten tendenziell nicht so alt werden wie ihre Artgenossen in Wäldern oder in Parks – je nach Gattung und Art rechnet man an Straßenstandorten mit unterschiedlicher Lebensdauer. Selten aber werden Stadtbäume über 80 Jahre alt.

Bayerische Baumschuler im politischen Gespräch

 

Auf dem CSU-Parteitag in München im November des Jahres war der BdB-Landesverband Bayern dabei und wurde durch seinen Stellvertretenden Vorsitzenden Alexander Bösel vertreten.

 

Der Landesverband Bayern des BdB ist Mitglied in der Landesvereinigung Gartenbau Bayern e.V., der neben dem BdB noch der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern, der Bayerische Gärtnerei-Verband, der Landesverband Bayern des Fachverbandes Deutscher Floristen sowie für den Freizeitgartenbau mit über 500.000 Mitgliedern der Bayerische Landesverband Gartenbau und Landespflege angehören. Das zentrale Ziel ist der gemeinsame politische Auftritt.
Alexander Bösel, BdB (3.v.l.) im Gespräch mit der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf (2.v.r.) und Norbert Stöppel, VGL (1.v.l.), Gerhard Zäh, VGL (2.v.r.) sowie Roland Albert, BGV (1.v.r.).Alexander Bösel, BdB (3.v.l.) im Gespräch mit der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf (2.v.r.) und Norbert Stöppel, VGL (1.v.l.), Gerhard Zäh, VGL (2.v.r.) sowie Roland Albert, BGV (1.v.r.).Foto: BdB LV Bayern